Russlandhilfe der Diakonie-Gemeinschaft

Swetlatschok – die Pflegefamilie

Neun Kinder (Teenager, junge Erwachsene)- zwei Diakonissen…

… das ist die Pflegefamilie „Swetlatschok“ – „Glühwürmchen“ – der Diakonie-Gemeinschaft in Slavsk, dem ehem. Heinrichswalde, etwa 120 km nordöstlich von Kaliningrad. Der Name ist Programm: das Swetlatschok wil in der Stadt Slavsk ein Licht der Liebe Gottes sein. Vier Jungs und drei Mädchen, der Älteste Jahrgang 1997, der Jüngste Jahrgang 2006, leben mit den beiden Diakonissen Barbara Weith und Helena Solowjowa zusammen. Die Kinder sind Sozialwaisen. Im Swetlatschok wachsen sie in stabilen, familiengerechten Verhältnissen auf. Sie erfahren eine christliche Erziehung, erhalten eine gute Schulbildung und werden darüber hinaus ihren Begabungen entsprechend musisch und sportlich gefördert. Ehrenamtliche Mitarbeiter unterstützen die Arbeit.

Das Swetlatschok 2020

Seit Februar 2020 lebt Roman (14) in der Familie. Ilja (23) und Olga (22) haben eigene Wohnungen und arbeiten. Sie kommen gerne an den Wochenenden ins Swetlatschok. Schenja (21) und Artjom studieren in Kaliningrad. Schenja wird Bauleiter und Artjom Informatiker. Tanja (19) hat die Friseurlehre beendet und hofft, Anfang 2021 noch zum crossing-Jahr nach Puschendorf kommen zu können. Diana(18) und Julia (16) machen eine Ausbildung zur Köchin.  Roman (14) und Kyrill (13) sind beide noch in der Schule und zuhause.

Am Wochenende füllt sich das Haus, weil fast alle ins Swetlatschok kommen – das ist der feste Ankerplatz. Hier sind sie zuhause.

So können Sie helfen
Dieses Projekt ist auf Dauer angelegt. Die Kinder sind jetzt  junge Erwachsene oder Teenager. Mit dem 18. Geburtstag fließt kein Pflegegeld mehr – trotzdem bleiben Kosten für das Zuhause, das wir den Kindern auch noch bieten wollen, wenn sie ausgezogen sind oder während der Woche in Kaliningrad leben.

Danke, wenn Sie uns weiterhin unterstützen.

Mit Ihrer mildtätigen, gemeinnützigen, absetzungsfähigen Spende können Sie helfen, die damit verbundenen finanziellen Verpflichtungen zu stemmen.
IBAN DE 207625 0000 0000 1898 03
IBAC BYLADEM1SFU

Projektnummer: 14

Ehrenamtliche Mitarbeiter
Unterstützer auf Zeit

Zugegeben, die Bilder sind inzwischen ein paar Jahre alt. Trotzdem: Handwerklich versierte Ruheständler, Schulabgänger, die Auslandserfahrung suchen, „Großmütter auf Zeit“ sind nach wie vor herzlich willkommen.

Im Haus fallen immer wieder Instandhaltungsarbeiten an, die Kinder freuen sich über junge Leute, die mit ihnen Zeit verbringen. Die Diakonissen sind dankbar für Unterstützung während der Urlaubszeit.

"Swetlatschok" - eine Lebensaufgabe

Wie lange sind die Diakonissen noch in Russland?

Ilja ist 23 und schon längere Zeit außer Haus.
Schenja studiert noch bis 2021 an einer Fachschule in Kaliningrad. Ausbildungsziel ist Bauleiter.
Artjom studiert in Kaliningrad IT.
Tanja hat die Ausbildung zur Friseurin abgeschlossen und möchte zum crossing-Jahr nach Puschendorf kommen. 
Diana und Julia machen eine Ausbildung als Köchin.
Die Kinder werden flügge. Das „Swetlatschok“ bleibt ihr Zuhause, bleibt Anlaufstation für sie.

Seit Februar 2020 lebt Roman (13 Jahre) in der Pflegefamilie. Er ist in Kyrills Alter. Die Jungs gehen noch zur Schule. 

Die beiden Diakonissen leben mit den Kindern in stabilen Verhältnissen, erziehen sie im christlichen Glauben, wecken und fördern die Begabungen der Kinder und helfen ihnen, die Liebe Gottes als Fundament ihres Lebens zu entdecken.

Wann und wie ist das Projekt entstanden?

Der Verein „Freunde für Russland“ mit Sitz in Dortmund und der spätere Rektor der Diakonie-Gemeinschaft, Pfr. Martin Westerheide, hatten nach dem Ende der Sowjetunion Kontakte ins Kaliningrader Gebiet.

Ab 1992 organisierten sie humanitäre Transporte. Seit 1996 lebt S. Barbara Weith in Slavsk. Im Jahr 2000 konnte das „Swetlatschok“ als familienähnliches Kinderheim eröffnet werden. (Bild rechts: Der damalige Bürgermeister Dudnik, S. Barbara Weith, Rektor Martin Westerheide) 2010 wurde es aus organisatorischen Gründen zur Pflegefamilie. 2002 kam S. Helena Solowjowa als Erzieherin und Diakonisse ins Swetlatschok.

Einweihung des Swetlatschok
Bürgermeister Dudnik, S. Barbara Weith, Rektor Martin Westerheide, beid er Einweihung des Hauses

Wie ist das Swetlatschok am Ort eingebunden?

Die beiden Diakonissen arbeiten zusammen mit der Stadtverwaltung und den sozialen Einrichtungen am Ort. Und sie sind aktiv in der lutherischen Gemeinde in Slavsk. Dort wurden beide 2015 als Prädikantinnen eingeführt (s  Bild rechts). Sie halten regelmäßig Gottesdienste am Ort, sind verbunden mit einem Pfarrersehepaar, das Jugendarbeit im Kaliningrader Gebiet organisiert und arbeiten überörtlich in der Kaliningrader Propstei mit. 

Die beiden Schwestern bei der Einführung als Prädikantinnen der ev.luth. Gemeinde

Braucht Ihr überhaupt noch Hilfe?

O ja. Danke für alle, die für das Swetlatschok, für die lutherischen Gemeinden in Slavsk und im Oblast Kaliningrad beten. Danke, wenn Sie das Swetlatschok auch weiterhin mit Ihren Spenden unterstützen. Das Pflegegeld des Staates für die erwachsenen Kinder entfällt. Das ohnehin kleine Gehalt für die Pflegemutter S. Barbara Weith verringert sich von Jahr zu Jahr. Kosten für die Familie bleiben. Auch für die Instandhaltung des Hauses fallen laufend Kosten an. Dafür sind wir auf Unterstützung aus dem Kreis der Freunde angewiesen.

Weitere Projekte betreffen die lutherische Kirche: wir unterstützen den jährlich stattfindenden Kinderkirchentag, sowie die Arbeit in der lutherischen Gemeinde in Slavsk.

Danke, wenn Sie mithelfen.

Kontakt & Anfahrt

Diakoniegemeinschaft Puschendorf

Konferenzstraße 4 
90617 Puschendorf

Telefon 09101/7040
Telefax 09101/70465 

zentrale@diakonie-puschendorf.org

Kontaktformular

Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden