Russlandhilfe der Diakonie-Gemeinschaft

JULI 2026: Wir sehen unseren Auftrag als erfüllt an

Nach über 25 Jahren endet das Herzensprojekt „Pflegefamilie Swetlatschok“ in Slavsk. Seit dem Jahr 2000 fanden Kinder hier ein liebevolles Zuhause, Geborgenheit und eine Perspektive für ihr Leben – getragen von christlichen Werten und einer besonderen Gemeinschaft.

Möglich wurde all das durch Ihre treue Unterstützung, Ihr Mittragen und Ihre Verbundenheit über viele Jahre hinweg.
Dafür danken wir Ihnen von ganzem Herzen.

Heute sind alle Kinder erwachsen und gehen ihren eigenen Weg. Mit diesem wichtigen Meilenstein sehen wir den Auftrag als erfüllt. Das Spendenprojekt wird daher zum 31. Juli 2026 abgeschlossen.

Auch wenn dieses Kapitel endet, bleiben die Beziehungen bestehen. Die Verbundenheit mit den ehemaligen Pflegekindern und der Familie wird weiterbestehen – genauso wie unsere Dankbarkeit Ihnen gegenüber.

Swetlatschok – die Pflegefamilie

Seit 1995 gibt es die Pflegefamilie  „Swetlatschok“ – „Glühwürmchen“ – der Diakonie-Gemeinschaft in Slavsk, dem ehem. Heinrichswalde, etwa 120 km nordöstlich von Kaliningrad. Der Name ist Programm: das Swetlatschok wil in der Stadt Slavsk ein Licht der Liebe Gottes sein. Vier Jungs und drei Mädchen, der Älteste Jahrgang 1997, der Jüngste Jahrgang 2006, sind bei den beiden Diakonissen Barbara Weith und Helena Solowjowa aufgewachsen. Bis auf Kyrill, den Jüngsten, sind alle Kinder erwachsen geworden. Sie leben in der näheren Umgebung, machen eine Ausbildung oder haben Arbeit gefunden Das Swetlatschok ist nach wie vor Anlaufstelle und Heimat. Vor allem an den Wochenenden kommt die Großfamilie gerne zusammen.  Bis Februar 2022 waren S. Barbara Weith und S. Helena Solowjowa zu zweit im Haus. S. Helena ist inzwischen nach Puschendorf zurückgekommen. Nun kommt auch S. Barbara zurück nach Deutschland. 

Die Pflgegefamilie durch die Jahre

Wann und wie ist das Projekt entstanden?

Der Verein „Freunde für Russland“ mit Sitz in Dortmund und der spätere Rektor der Diakonie-Gemeinschaft, Pfr. Martin Westerheide, hatten nach dem Ende der Sowjetunion Kontakte ins Kaliningrader Gebiet.

Ab 1992 organisierten sie humanitäre Transporte. Seit 1996 lebt S. Barbara Weith in Slavsk. Im Jahr 2000 konnte das „Swetlatschok“ als familienähnliches Kinderheim eröffnet werden. (Bild rechts: Der damalige Bürgermeister Dudnik, S. Barbara Weith, Rektor Martin Westerheide) 2010 wurde es aus organisatorischen Gründen zur Pflegefamilie. 2002 kam S. Helena Solowjowa als Erzieherin und Diakonisse ins Swetlatschok.

Bürgermeister Dudnik, S. Barbara Weith, Rektor Martin Westerheide, beid er Einweihung des Hauses

Wie war das Swetlatschok am Ort eingebunden?

Die Diakonissen – seit 2022 war nur noch S. Barbara Weith vor Ort – arbeiteten eng mit der Stadtverwaltung sowie den sozialen Einrichtungen in Slavsk zusammen. Gleichzeitig engagierten sie sich aktiv in der lutherischen Gemeinde.

Bereits im Jahr 2015 wurden beide als Prädikantinnen eingeführt. Seither gestalteten sie regelmäßig Gottesdienste in Slavsk sowie in einem nahegelegenen Außenort.

Bis 2022 bestanden zudem wertvolle Kontakte zu einem Pfarrerehepaar, das die Jugendarbeit im Kaliningrader Gebiet verantwortete. Aus finanziellen Gründen mussten diese Stellen jedoch gestrichen werden – ein großer Verlust, insbesondere für die Jugendlichen der Region.

Die beiden Schwestern bei der Einführung als Prädikantinnen der ev.luth. Gemeinde

Danke für Ihre treue Unterstützung!

Auch wenn das Projekt Swetlatschok endet, bleibt Ihre Hilfe von unschätzbarem Wert. Viele unserer weiteren Projekte sind weiterhin auf engagierte Unterstützer angewiesen.

Wenn Sie unsere Arbeit weiter unterstützen möchten, freuen wir uns sehr, wenn Sie eines unserer anderen Projekte in den Blick nehmen – sei es das Geistliche Zentrum Puschendorf, Crossing! – unser Freiwiligendienst , die Rumänienhilfe oder die Unterstützung von Patenkindern in Haiti.

Mit Ihrer Spende schenken Sie Hoffnung, Perspektive und konkrete Hilfe – ganz im Sinne dessen, was auch Swetlatschok über viele Jahre getragen hat.

Herzlichen Dank für Ihre Verbundenheit und Ihr Vertrauen!

 

Kontakt & Anfahrt

Diakoniegemeinschaft Puschendorf

Konferenzstraße 4 
90617 Puschendorf

Telefon 09101/7040
Telefax 09101/70465 

zentrale@diakonie-puschendorf.org

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