Alten & Pflegeheim

Fragen, die uns immer wieder gestellt werden

Winter in Slavsk

Warum erzieht Ihr russische Kinder?
Alle Kinder im Swetlatschok sind Sozialwaisen, die entweder als Kleinstkinder von den Müttern verlassen wurden oder aus der Familie genommen werden mussten, weil dort Gewalt und Sucht herrschten. Die beiden Diakonissen leben mit den Kindern in stabilen Verhältnissen, erziehen sie im christlichen Glauben, wecken und fördern die Begabungen der Kinder und helfen ihnen, die Liebe Gottes als Fundament ihres Lebens zu entdecken. 

Wann und wie ist das Projekt entstanden?

Bürgermeister Dudnik, S. Barbara Weith und Pfarrer Westerheide

Der Verein "Freunde für Russland" aus Dortmund und der damalige Rektor der Diakonie-Gemeinschaft, Pfr. Martin Westerheide, hatten nach dem Ende der Sowjetunion Kontakte  ins Kaliningrader Gebiet.  Ab1992 organisierten sie humanitäre Transporte. Seit 1996 lebt S. Barbara Weith in Slavsk. Im Jahr 2000 konnte das "Swetlatschok" als familienähnliches Kinderheim eröffnet werden. 2010 wurde es aus organisatorischen Gründen zur Pflegefamilie. 2002 kam S. Helena Solowjowa als Erzieherin und Diakonisse ins Swetlatschok.

Wie ist das Swetlatschok am Ort eingebunden?

Die Lutherische Gemeinde Slavsk mit Pfarrer Ruslan nach dem Gottesdienst

Die beiden Diakonissen arbeiten zusammen mit der Stadtverwaltung und den sozialen Einrichtungen am Ort. Und sie sind aktiv in der lutherischen Gemeinde in Slavsk.

Braucht Ihr überhaupt noch Hilfe?

O ja. Danke für alle, die für das Swetlatschok, für die lutherischen Gemeinden in Slavsk und im Oblast Kaliningrad beten.
Andere können nach Slavsk fahren und dort für einige Zeit als Handwerker mit helfen, das Haus in Stand zu halten.
Gerne gesehen sind FerienhelferInnen zur Unterstützung der Diakonissen in den drei langen Ferienmonaten.

Danke, wenn Sie das Swetlatschok auch weiterhin mit Ihren Spenden unterstützen. Für die Instandhaltung des Hauses fallen laufend Kosten an.
Weitere Projekte: z.B. der jährlich stattfindende Kinderkirchentag in Kaliningrad, sowie die Arbeit in der lutherischen Gemeinde. 

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