Alten & Pflegeheim

"Swetlatschok" - eine Lebensaufgabe

2004
2010
2006
Die Familie 2017

Wie lange sind die Diakonissen noch in Russland?
Ilja ist 21 und schon längere Zeit außer Haus. Schenja hat 2017 das Abitur gemacht und studiert auf einem College. Artjoms Abitur ist 2018 - auch er wird studieren. Tanja lernt Friseurin. Die Kinder werden flügge. Das "Swetlatschok" bleibt ihr Zuhause, bleibt Anlaufstation für sie.
Alle Kinder im Swetlatschok sind Sozialwaisen, die entweder als Kleinstkinder von den Müttern verlassen wurden oder aus der Familie genommen werden mussten, weil dort Gewalt und Sucht herrschten.
Die beiden Diakonissen leben mit den Kindern in stabilen Verhältnissen, erziehen sie im christlichen Glauben, wecken und fördern die Begabungen der Kinder und helfen ihnen, die Liebe Gottes als Fundament ihres Lebens zu entdecken. 

Wann und wie ist das Projekt entstanden?

Bürgermeister Dudnik, S. Barbara Weith und Pfarrer Westerheide

Der Verein "Freunde für Russland" mit Sitz in Dortmund und der spätere Rektor der Diakonie-Gemeinschaft, Pfr. Martin Westerheide, hatten nach dem Ende der Sowjetunion Kontakte  ins Kaliningrader Gebiet.  Ab 1992 organisierten sie humanitäre Transporte. Seit 1996 lebt S. Barbara Weith in Slavsk. Im Jahr 2000 konnte das "Swetlatschok" als familienähnliches Kinderheim eröffnet werden. 2010 wurde es aus organisatorischen Gründen zur Pflegefamilie. 2002 kam S. Helena Solowjowa als Erzieherin und Diakonisse ins Swetlatschok.

Wie ist das Swetlatschok am Ort eingebunden?

Die Lutherische Gemeinde Slavsk mit Pfarrer Ruslan nach dem Gottesdienst

Die beiden Diakonissen arbeiten zusammen mit der Stadtverwaltung und den sozialen Einrichtungen am Ort. Und sie sind aktiv in der lutherischen Gemeinde in Slavsk.

Braucht Ihr überhaupt noch Hilfe?

O ja. Danke für alle, die für das Swetlatschok, für die lutherischen Gemeinden in Slavsk und im Oblast Kaliningrad beten. Danke, wenn Sie das Swetlatschok auch weiterhin mit Ihren Spenden unterstützen. Das Pflegegeld des Staates für die erwachsenen Kinder entfällt. Das ohnehin kleine Gehalt für die Pflegemutter S. Barbara Weith  verringert sich von Jahr zu Jahr. Kosten für die Familie bleiben. Auch für die Instandhaltung des Hauses fallen laufend Kosten an. Dafür sind wir auf Unterstützung aus dem Kreis der Freunde angewiesen.
Weitere Projekte betreffen die lutherische Kirche: wir unterstützen den jährlich stattfindendnen Kinderkirchentag, sowie die Arbeit in der lutherischen Gemeinde in Slavsk.
Danke, wenn Sie mithelfen.

Diese Seite teilen